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Warum In-Ear?
  1. Soundverbesserung:

    Es gibt keine Einschränkung beim Gestalten des Mixes für den einzelnen Musiker, d.h. das Verhältnis der einzelnen Instrumente im individuellen Monitormix ist von jedem Musiker frei bestimmbar. Wenn z.B. jemand sein eigenes Instrument unverhältnismäßig laut hören will, ist dies möglich, ohne dass andere Musiker gestört werden. Ausserdem steht den Musikern bei Bedarf ein Stereo Signal zur Verfügung. Voraussetzung ist natürlich ein entsprechendes Monitormischpult!

    Die Musiker haben eine bessere Kontrolle über ihre Instrumente, dadurch ergibt sich ein besseres Zusammenspiel der Band!

    „Tighteres“ Spielen der Musiker verbessert die Performance und damit auch den FOH-Sound! (FOH „Front of House“: das über die PA wiedergegebene Signal fürs Publikum)

    Der FOH Sound wird zusätzlich besser, weil kein Schall mehr von den Monitorboxen in die Mikros einstreut!
  2. Die Musiker sind frei beweglich! ( keine fixen Monitorplätze )
  3. Die Ohren der Musiker werden nicht mehr so stark belastet, denn durch die starke Außenschallabdämmung ist eine moderate Lautstärke möglich!
  4. Nach einem ausgiebigen Soundcheck vor der Tour, ist nachher meistens nur noch ein kurzer Linecheck notwendig, da die jeweilige Raumakustik bei In Ear Monitoring fast keine Rolle mehr spielt!
  5. Das Einspielen von Klick, Playback oder ggf. Sprachanweisungen ist viel einfacher!
  6. In Ear Monitoring bedeutet weniger Aufwand beim Auf-, Abbau und Transport – dadurch ist es logistisch günstiger als herkömmliches Monitoring! (Gewicht, Platz im Fahrzeug)
  7. Bei größeren Veranstaltungen ist In Ear Monitoring ein wesentlich geringerer Kostenfaktor! (statt mehrerer Wedges und Endstufen pro Person ist nur noch eine Sendeanlage mit In-Ear Hörer nötig)
  8. Bessere Optik der Bühne durch Verzicht auf Monitorboxen
Warum maßgefertigtes In Ear Monitoring?
  1. selbst bei bewegungsintensiver Show sitzen die In-Ear Hörer sicher im Ohr!
  2. der Sound ist immer gleich, denn das maßgefertigte Ohrpaßstück kann nicht in unterschiedliche Positionen rutschen und durch fehlende Abdichtung oder unterschiedlichen Resonanzraum den Sound negativ beeinflussen
  3. viel bequemerer Sitz (ist bei häufigem Gebrauch besonders wichtig!)
  4. dezentere Optik
  5. man kann individueller auf akustische und optische Sonderwünsche eingehen
  6. bei kleinen Ohren oder schwieriger Ohranatomie sitzen die In Ears trotzdem sehr sicher
  7. es ist ein Ambience System möglich (ein extra Schallkanal, der den Umgebungsschall in geregeltem Maße wieder hörbar werden lässt – bei hochwertigen Hörersystemen werden unterschiedliche Dämpfungsfilter für diesen Schallkanal angeboten, die es dem Musiker erlauben, selber zu bestimmen, wie viel Umgebungsgeräusche er noch hört)
  8. man kann die Technik im Innern der Hörer optimal platzieren, darum wird ein maßgefertigter InEar Hörer noch einmal deutlich besser klingen als ein Standard Hörer mit der gleichen Technik. Ausserdem ist bei allen In-Ear Hörern eines besonders wichtig: der gute Halt im Ohr! In-Ears klingen erst dann gut, wenn der Hörer absolut geschlossen im Ohr sitzt – die Technik reagiert auf die kleinste Öffnung nach außen und die In-Ear Hörer klingen recht unterschiedlich, je nach dem wie tief sie im Ohr sitzen.
Wie bekomme ich mehr Ambience?

Professionelle In-Ear Hörer haben eine relativ hohe Außenschallabdämpfung von ca. 26 dB, d.h. der Musiker hört die Umgebungsgeräusche nur noch sehr undefiniert bzw. bei aktivem Signal gar nicht mehr. Meistens ist gerade diese Eigenschaft von In-Ear Hörern sehr willkommen, da das In-Ear Signal bei hoher Aussenschallabdämpfung den Bühnenlärm nicht übertönen muss. Einigen Künstlern fehlt in diesem Fall allerdings der Publikumkontakt oder sie fühlen sich einfach zu isoliert. Es gibt daher zwei professionelle Möglichkeiten wie man dem Musiker wieder mehr Ambience verschaffen kann:

  1. mit einem Ambience-Filter-System im In-Ear Hörer.
    Dieses System ist ein Zusatzfeature, bei dem ein extra Schallkanal angelegt wird, der den Umgebungsschall in geregeltem Maße wieder hörbar werden lässt. Bei dem Ambience-Filter-System der Stage Serie werden unterschiedliche Dämpfungsfilter für diesen Schallkanal mitgeliefert, die es dem Musiker erlauben, selber zu bestimmen, wie viel Umgebungsgeräusche er noch hört. Diese Öffnung nach außen kann aber auch eine klangliche Veränderung des In-Ear Signals mit sich bringen (vor allem im Bassbereich), deshalb sollte man auf eine persönliche Beratung auf keinen Fall verzichten! Die Entscheidung, ob eine Ambience Bohrung Sinn macht und welcher Filtereinsatz der richtige ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, denn auch die Größe der Bühne, euer Equipment und eure individuellen Soundvorstellungen spielen bei dieser Entscheidung eine große Rolle!
  2. mit zusätzlichen Ambience Mikrofonen
    Der beste, und in professionellen In-Ear Kreisen häufigste Weg, um dem Musiker den Umgebungsschall wieder zuzuführen, besteht im Einsatz von Ambience-Mikrofonen. Das Ambience Signal kann dadurch einfach der Summe zugemischt werden oder, was einige sehr umsichtige Monitortechniker gerne tun, das Signal wird nur in den Spielpausen oder bei besonderen Gelegenheiten „hoch gezogen“. So hat man während des Spielens den optimalen In-Ear Sound und in den Spielpausen oder Animations-Parts, den Kontakt zum Publikum.
In-Ear und mp3 Player?

Die In-Ear Hörer von compact monitors sind natürlich auch kompatibel mit allen gängigen mp3-Playern, portablen CD-Playern etc.!

Durch die Außenschallabdämpfung haben unsere Hörersysteme den großen Vorteil, dass man selbst in lauter Umgebung ein klares Klangbild hat, weil alle Außengeräusche nur noch stark abgedämpft wahrgenommen werden. Diese Eigenschaft ist beim Bahnfahren, im Flugzeug oder als ruhebedürftiger Beifahrer ein wahrer Segen und schont zugleich die Ohren, denn der Lautstärkepegel der lästigen Außengeräusche muss nicht mehr übertönt werden!

Alles in allem überzeugt die professionelle In-Ear Technik nicht nur auf der Bühne mit einem absolut glasklaren und druckvollen Sound, sondern wird auch so manchen mp3-Nutzer in der Freizeit glücklich machen.

Tipp: Wenn Ein-Wege In-Ear Hörer mit Walkman Hörern verglichen werden wird gelegentliche bemängelt, dass die In-Ears etwas „dünner“ klingen. Der Grund liegt in der unterschiedlichen Technik, denn In-Ear Hörer sollen präzise den Klang und die Dynamik abbilden (ähnlich einem Studiomonitor) und sind nicht auf einen eher „beschönigenden“ HiFi-Klang ausgelegt! Die individuellen Soundvorstellungen können aber durch eine entsprechende EQ Einstellung realisiert werden. In-Ear Hörer sprechen, im Gegensatz zu den meisten Walkman-Hörern, auf EQ Einstellungen sehr gut an, so dass man vor allem mit mp3-Playern, die über eine Klangeinstellungsmöglichkeit verfügen, einen exzellenten Sound kreieren kann.
Noch besser geeignet für den Betrieb an mp3 Playern und auch ohne Klangregelung überzeugend sind unser Stage 2 oder Stage 3. Der Stage 2 überzeugt durch seinen klaren und präzisen Sound mit bestechender Dynamik und einem druckvollen Bass, während der Stage 3 mit seinem nochmals erweiterten und extrem ausgeglichenen Frequenzgang selbst bei Audiophilen das Herz höher schlagen lässt!

Warum ein Limiter?
Ein Limiter schützt nicht nur die Technik des Hörers vor unerwarteten Pegelspitzen sondern auch die Ohren der Musiker! In-Ear ist bei richtiger Anwendung klanglich ein großer Schritt nach vorne und sollte eure Ohren vor Überlastung schützen. Auf Grund der Außenschallabdämpfung ist oft eine moderate Lautstärke absolut ausreichend, denn auf der Bühne muss der Umgebungsschall nicht mehr mit dem Monitorsignal übertönt werden.

Der In-Ear - Musiker kann sich allerdings nicht mehr wie bei herkömmlichem Monitoring die Ohren zuhalten oder sich wegdrehen, wenn es zu unerwartet hohen Pegeln kommt (Feedback, Störgeräusche etc.) Diese Gefahr ist eigentlich sehr gering, weil durch die Verwendung von In-Ear Hörern keine Floor Monitore mehr benutzt werden müssen und so das Feedback-Risiko erheblich reduziert wird. Plötzliche Pegelspitzen können sich aber auch auf anderem Wege einschleichen und deswegen sollte beim Gebrauch von In Ear Monitoring immer ein Limiter zwischengeschaltet sein! Die neuen Generationen von In-Ear Sendeanlagen sind inzwischen alle mit einem Limiter ausgestattet und wenn nicht, dann hat der Tontechniker oft ein 19“ Gerät im Rack, das dann in die Signalkette integriert werden kann.
Lautstärke und Zeit
Das Risiko eines lärmbedingten Hörverlustes hängt nicht davon, ob man den Schall als angenehm oder unangenehm empfindet. Die Erfahrungen und Grenzwerte aus der Industrie gelten deshalb auch für die Belastung mit Musik, wie Untersuchungen an Rockmusikern und Mitgliedern von Symphonieorchestern leider bestätigen. Im Arbeitsschutz wird davon ausgegangen, dass ein durchschnittlicher Dauerschallpegel von 87dB(A) während einer 40 Stündigen Arbeitswoche gerade noch verträglich ist. Aus diesem Grund ist der Arbeitgeber verpflichtet, ab einem Pegel von 80 dB(A) Gehörschutz bereitzustellen und ab einem Pegel von 85dB(A) dafür zu sorgen, dass dieser auch getragen wird (Grenzwerte gültig seit März 2007, davor lagen sie 5 dB höher). Streng genommen ist nach dieser Regel eigentlich kein zusätzlicher ein Konzert-/ Discobesuch vorgesehen.

Es ist also wichtig, nicht nur über einzelne Belastungen nachzudenken, sondern sich auch der Gesamtmenge schädigenden Lärms im eigenen Alltag bewusst zu werden. Dennoch ist es absolut nicht notwendig, ständig mit Schallpegelmesser und Stoppuhr durch die Gegend zu laufen, denn wie belastbar eure Ohren sind, ist sehr individuell und hängt von der eigenen Konstitution und von vielen weiteren Faktoren ab (körperliche Fitness, Erholung usw. eben das, was Mediziner einem allgemein für ein gesundes Leben raten…) Es ist aber trotzdem wichtig, nicht zu sorglos und zu unbedacht mit Lautstärke umzugehen, denn wir leben in einer sehr lauten Welt und sollten zumindest wissen, wann es zu einer Überlastung kommen kann, um auch vorher einschätzen zu können, was zu viel ist… Ähnlich wie bei zu hohem Alkoholkonsum, bei dem man am nächsten Tag mit einem Kater oder gar Filmriss aufwacht, ist das Pfeiffen in den Ohren nach einem Konzert ein Zeichen für eine deutliche Überlastung. Meistens erholen sich die Ohren von solchen Überlastungen wieder, aber auf Dauer wird man, wie bei zu häufigem übermässigen Alkoholkonsum (den soll es wirklich geben!) die Konsequenzen zu spüren bekommen.

Wer sich fragt, ob er schon einen Hörverlust hat und es genau wissen will, der kann sich bei jedem Hörgeräteakustiker ein sog. Audiogramm erstellen lassen. Im Alltag erkennt man einen fortschreitenden Hörverlust u.a. daran, dass man in lauter Umgebung zunehmend Schwierigkeiten hat, einem Gespräch zu folgen. In extremen Fällen kann eine Überlastung aber auch zu einem Hörsturz (kurzzeitiger/langfristiger Hörverlust auf einem oder beiden Ohren) oder dauerhaften Tinnitus (Klingeln im Ohr) führen.

Die folgende Grafik zeigt die Beziehung zwischen Schallpegel und Einwirkungszeit. Hier kann man sehr gut sehen, wie drastisch sich die noch unbedenkliche Belastungsdauer verkürzt, wenn man den Lautstärkepegel nur um wenige dB erhöht. Und genau das macht die Sache so spannend und schlecht für den Alltag umzusetzen, denn wenn man sich die Grafik mal genauer anschaut, wird man feststellen, dass schon eine Erhöhung des Pegels um 3dB die wöchentlich verträgliche Belastungsdauer halbiert!

Auf der oberen Skala sind die Schallpegel eingetragen, auf der unteren Skala lässt sich die maximal verträgliche Einwirkungszeit in Minuten oder Stunden pro Woche für den betreffenden Pegel ablesen.

Zwei Beispiele: Laute Musik im Kopfhörer mit 95 dB(A) kann den Ohren theoretisch ca. 6 Stunden je Woche zugemutet werden und bei einem Rockkonzert mit einem Durchschnittwert von 100 dB(A) hat man bereits nach 2 Stunden seine wöchentliche Portion Schallbelastung „abgerockt“- mit einem Gehörschutz, der einen 15 dB Dämmwert hat, wären es demnach wieder ca. 40 Stunden, weil ja nur noch 85 dB ankommen!

Mit den bei compact monitors erhältlichen Gehörschutzprodukten, wie z.B. den MusicSafe, den ER-20 oder den maßgefertigte Elacin ER -9/-15/-25, kann man die verträgliche Belastungsdauer also erheblich verlängern – und das ohne dabei grosse Kompromisse beim Klang einzugehen!

Bei den weit verbreiteten Schaumstoffstöpseln hört man Aussengeräusche nur noch sehr dumpf und undefiniert, weil die hohen Frequenzen extrem stark abgedämpft werden. Sie schützen zwar die Ohren, aber für den Musikgenuss sind sie einfach nicht zu gebrauchen. Im Gegensatz dazu arbeiten unsere hochwertigere Standard-Gehörschützer mit einem Filtersystem, welches alle Frequenzen relativ gleichmässig abdämpft und dadurch klingen sie bereits wesentlich natürlicher als Schaumstoff Produkte. Bei häufiger Benutzung sind solche Produkte letztendlich sogar günstiger als Schaumstoffstöpsel, denn sie halten bei guter Pflege viele Jahre!

Wer es noch besser und genauer haben will, der kommt am maßgefertigten Gehörschutz ER -9/-15/-25 von Elacin nicht vorbei, denn durch die Maßanfertigung hat man nicht nur einen erheblich höheren Tragekomfort sondern auch einen sehr erstaunlich linearen Klang.

Diese Optimierung geschieht durch ein spezielles Filtersystem und durch Resonanzanpassungen im Schallkanal der Maßanfertigung.

Der ER -9/-15/-25 ist wegen seiner Klangtreue der weltweit meist verkaufte maßgefertigte Gehörschutz und besonders in Musiker- und Tontechnikerkreisen weit verbreitet!