Das Risiko eines lärmbedingten Hörverlustes hängt nicht davon, ob man den Schall als angenehm oder unangenehm empfindet. Die Erfahrungen und Grenzwerte aus der Industrie gelten deshalb auch für die Belastung mit Musik, wie Untersuchungen an Rockmusikern und Mitgliedern von Symphonieorchestern leider bestätigen. Im Arbeitsschutz wird davon ausgegangen, dass ein durchschnittlicher Dauerschallpegel von 87dB(A) während einer 40 Stündigen Arbeitswoche gerade noch verträglich ist. Aus diesem Grund ist der Arbeitgeber verpflichtet, ab einem Pegel von 80 dB(A) Gehörschutz bereitzustellen und ab einem Pegel von 85dB(A) dafür zu sorgen, dass dieser auch getragen wird (Grenzwerte gültig seit März 2007, davor lagen sie 5 dB höher). Streng genommen ist nach dieser Regel eigentlich kein zusätzlicher ein Konzert-/ Discobesuch vorgesehen.
Es ist also wichtig, nicht nur über einzelne Belastungen nachzudenken, sondern sich auch der Gesamtmenge schädigenden Lärms im eigenen Alltag bewusst zu werden. Dennoch ist es absolut nicht notwendig, ständig mit Schallpegelmesser und Stoppuhr durch die Gegend zu laufen, denn wie belastbar eure Ohren sind, ist sehr individuell und hängt von der eigenen Konstitution und von vielen weiteren Faktoren ab (körperliche Fitness, Erholung usw. eben das, was Mediziner einem allgemein für ein gesundes Leben raten…) Es ist aber trotzdem wichtig, nicht zu sorglos und zu unbedacht mit Lautstärke umzugehen, denn wir leben in einer sehr lauten Welt und sollten zumindest wissen, wann es zu einer Überlastung kommen kann, um auch vorher einschätzen zu können, was zu viel ist… Ähnlich wie bei zu hohem Alkoholkonsum, bei dem man am nächsten Tag mit einem Kater oder gar Filmriss aufwacht, ist das Pfeiffen in den Ohren nach einem Konzert ein Zeichen für eine deutliche Überlastung. Meistens erholen sich die Ohren von solchen Überlastungen wieder, aber auf Dauer wird man, wie bei zu häufigem übermässigen Alkoholkonsum (den soll es wirklich geben!) die Konsequenzen zu spüren bekommen.
Wer sich fragt, ob er schon einen Hörverlust hat und es genau wissen will, der kann sich bei jedem Hörgeräteakustiker ein sog. Audiogramm erstellen lassen. Im Alltag erkennt man einen fortschreitenden Hörverlust u.a. daran, dass man in lauter Umgebung zunehmend Schwierigkeiten hat, einem Gespräch zu folgen. In extremen Fällen kann eine Überlastung aber auch zu einem Hörsturz (kurzzeitiger/langfristiger Hörverlust auf einem oder beiden Ohren) oder dauerhaften Tinnitus (Klingeln im Ohr) führen.
Die folgende Grafik zeigt die Beziehung zwischen Schallpegel und Einwirkungszeit. Hier kann man sehr gut sehen, wie drastisch sich die noch unbedenkliche Belastungsdauer verkürzt, wenn man den Lautstärkepegel nur um wenige dB erhöht. Und genau das macht die Sache so spannend und schlecht für den Alltag umzusetzen, denn wenn man sich die Grafik mal genauer anschaut, wird man feststellen, dass schon eine Erhöhung des Pegels um 3dB die wöchentlich verträgliche Belastungsdauer halbiert!
Auf der oberen Skala sind die Schallpegel eingetragen, auf der unteren Skala lässt sich die maximal verträgliche Einwirkungszeit in Minuten oder Stunden pro Woche für den betreffenden Pegel ablesen.
Zwei Beispiele: Laute Musik im Kopfhörer mit 95 dB(A) kann den Ohren theoretisch ca. 6 Stunden je Woche zugemutet werden und bei einem Rockkonzert mit einem Durchschnittwert von 100 dB(A) hat man bereits nach 2 Stunden seine wöchentliche Portion Schallbelastung „abgerockt“- mit einem Gehörschutz, der einen 15 dB Dämmwert hat, wären es demnach wieder ca. 40 Stunden, weil ja nur noch 85 dB ankommen!
Mit den bei compact monitors erhältlichen Gehörschutzprodukten, wie z.B. den MusicSafe, den ER-20 oder den maßgefertigte Elacin ER -9/-15/-25, kann man die verträgliche Belastungsdauer also erheblich verlängern – und das ohne dabei grosse Kompromisse beim Klang einzugehen!
Bei den weit verbreiteten Schaumstoffstöpseln hört man Aussengeräusche nur noch sehr dumpf und undefiniert, weil die hohen Frequenzen extrem stark abgedämpft werden. Sie schützen zwar die Ohren, aber für den Musikgenuss sind sie einfach nicht zu gebrauchen. Im Gegensatz dazu arbeiten unsere hochwertigere Standard-Gehörschützer mit einem Filtersystem, welches alle Frequenzen relativ gleichmässig abdämpft und dadurch klingen sie bereits wesentlich natürlicher als Schaumstoff Produkte. Bei häufiger Benutzung sind solche Produkte letztendlich sogar günstiger als Schaumstoffstöpsel, denn sie halten bei guter Pflege viele Jahre!
Wer es noch besser und genauer haben will, der kommt am maßgefertigten Gehörschutz ER -9/-15/-25 von Elacin nicht vorbei, denn durch die Maßanfertigung hat man nicht nur einen erheblich höheren Tragekomfort sondern auch einen sehr erstaunlich linearen Klang.
Diese Optimierung geschieht durch ein spezielles Filtersystem und durch Resonanzanpassungen im Schallkanal der Maßanfertigung.
Der ER -9/-15/-25 ist wegen seiner Klangtreue der weltweit meist verkaufte maßgefertigte Gehörschutz und besonders in Musiker- und Tontechnikerkreisen weit verbreitet!